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Schaufensterpuppen als Blickfang und Dekoration

Donnerstag, 05. Mai 2011

Modemessen gibt es wie Sand am Meer. Jede größere Metropole, die etwas auf sich hält, veranstaltet mindestens einmal pro Jahr eine solche Modemesse, um die neuesten Kreationen der Designer an den Mann zu bringen.
Dabei kommen nicht nur Mannequins aus Fleisch und Blut zum Einsatz, sondern auch Schaufensterpuppen und Dekofiguren aller Art sind dabei zu finden.
Während die lebendigen Modelle auf den Laufstegen bei den Shows für Furore sorgen, dienen Plastik Schaufensterfiguren meist dazu, die aktuellen Kollektionen einem fachkundigen Publikum und den Händlern bei Verkaufsrepräsentationen und Verkaufsgesprächen zu veranschaulichen und die Stände der einzelnen Mode-Unternehmen zu dekorieren.

Berliner Mannequins waren eine der Attraktionen in Tempelhof

In Berlin gibt es zum Beispiel seit jüngster Zeit die Modemesse „Bread & Butter“, die aus Barcelona wieder in die Hauptstadt gezogen ist.
Hier werden in der Columbia-Halle am Flughafen Berlin Tempelhof neben viel Musik und Show neue Trends in der Modewelt präsentiert.
Große Modelabels zeigen, was in der kommenden Saison von der Jugend und der modebewussten Bevölkerung getragen wird.
Dabei konnte man im letzten Jahr zum Beispiel Kollektionen sehen, die auf mehr oder weniger abstrakten Schaufensterpuppen und Modepuppen mit stilisierten Gesichtern drapiert waren. Man konnte sogar Schaufensterfiguren sehen, die völlig ohne Kopf und Extremitäten als einfacher Torso zur Präsentation von Unterwäsche und T-Shirts dienten.
Diese Modelle von Schaufensterpuppen fielen allerdings nicht nur wegen ihrer abstrakten Formen auf, sondern sie hatten auch oftmals sehr interessante Farben.
Die Palette reicht dabei von klassischem Schwarz und Weiß bis zu gold, silber und fluoreszierenden Farben. Sie versprühten dabei ein richtiges frisches Flair und passte recht gut zu dieser jungen, frechen Mode.

Gebrauchte Schaufensterpuppen spiegelten weitere Trends wider

Drei namhafte Hersteller von Mode kehrten diesen futuristischen Trend einfach um und griffen diesmal zu gebrauchten Schaufensterpuppen.
Diese PE Schaufensterpuppen, die als männliche Schaufensterfiguren und weibliche Dekopuppen im Stile der fünfziger Jahre, als man bei der Herstellung von Schaufensterpuppen, Modelle schuf, die den Schauspielern dieser Zeit nachempfunden waren, zeigten sich als Publikumsmagnet. So findet man besonders bei den weiblichen Mannequins dieser Zeit Wespentaillen und große Oberweiten, die es so in dieser Form später nie wieder gab.
Doch namhafte Modehersteller waren sich einig, dass gerade diese Schaufensterfiguren so einen besonderen Reiz ausüben, dass es schade wäre, wenn diese Modepuppen in der Versenkung verschwinden würden.
Denn gerade diesen, oftmals beweglichen Schaufensterpuppen kann man beispielsweise mithilfe einer Perücke und verschiedenen weiteren Accessoires ein wirklich authentisches Aussehen der Fifties verleihen.
Diese Mannequins waren deshalb ein wirklicher Hingucker und Blickfang und werden für viele Besucher mit der Berliner Modemesse verbunden bleiben.