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Internetrecherche mal anders

Montag, 11. April 2011

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Suchmaschinen gehören nicht nur zu den beliebtesten Arbeitsmitteln für die Recherche im Internet, sondern sie sind auch diejenigen Tools für eine Suche, die zurzeit die größte Verbreitung haben, da ihre Bedienung auch für Anfänger relativ leicht zu beherrschen ist. Gerade in den letzten Jahre hat sich bei diesen sogenannten Volltext Suchmaschinen durch vereinfachte Eingabe der Suchbegriffe ein enormer Sprung nach vorn getan.
Doch diese Form der Suchmaschinen birgt gerade für die wissenschaftliche Recherche, bei der es nicht auf Masse, sondern mehr auf Klasse der Suchergebnisse ankommt, eine ganze Menge Nachteile.
Dazu sollte man sich zunächst einmal die Funktionsweise einer Suchmaschine ein wenig näher betrachten.

Bestandteile einer Volltext-Suchmaschine

Im Wesentlichen gehören drei Komponenten zu einer ordentlich funktionierenden Such maschiene.
Zum einen ist das eine umfangreiche Datenbank, in der die notwendigen Informationen über die eingetragene Webseite abgelegt werden können.
Weiterhin benötigt man eine übersichtliche und funktionale Benutzeroberfläche, wie beispielsweise ein Suchformular, wo man bei seiner Recherche im Internet die entsprechenden Suchbegriffe eingeben kann.
Schließlich und ganz wichtig ist ein entsprechendes Tool oder eine Software, die das Internet nach Quellen automatisch absucht und diese dann indiziert; beziehungsweise mit diesen Informationen in der Datenbank der Suchmaschine archiviert.

Nachteile der Volltextsuchmaschinen und Alternativen

Die Datenbankabfrage ist für den Benutzer meist sehr einfach gestaltet. Der User gibt die seiner Meinung nach entsprechend passenden Suchbegriffe in die Abfragemaske der Suchmaschine. Nun werden die verzeichneten Internetseiten in der Datenbank der Suchmaschine maschinell nach Zeichenfolgen durchsucht, die der User bei seiner Suche als Stichwörter eingegeben hat.
Da sich die Sortierkriterien der Datenbankinhalte qualitativ von Fachdatenbanken und Bibliothekskatalogen durch das geringe Maß an formaler und inhaltlicher Erschließung unterscheiden, ist es eher schwierig, systematisch in Ihnen zu suchen. Diese Suchmaschinen sortieren ihre Suchergebnisse nach bestimmten statistischen Kriterien, dem sogenannten Ranking. Dieses Ranking bestimmt, wo in der Trefferliste einer Suchanfrage ein Ergebnis erscheint, was jedoch aufgrund der Tatsache, dass bei der Indizierung des Inhalts der angemeldeten Website nur Zeichenfolgen archiviert werden und keine Überprüfung auf Qualität oder Relevanz erfolgt, keine wirkliche Aussagekraft hat.

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Aus diesem Grunde versucht man bei der intensiven Recherche im Internet mehrere Möglichkeiten der Suche zu kombinieren.
Dazu gehört beispielsweise auch die Suche mit Meta-Suchmaschinen, die mehrere Suchmaschinen und deren Datenbanken durchforsten, ebenso, wie die Suche in Web-Katalogen, Bibliotheksarchiven und vielen anderen Quellen, die durch das Internet sehr gut erreichbar und erschlossen sind.